index.html
www.stefanmarty.ch
Ein Tropfen hebt den Ozean an. Duathlon und Laufsport

06.05.2018 Duathlon EM Vejle

Beim Duathlon im dänischen Vejle stand die die Duathlon EM über 10/60/10km auf dem Programm.
Die Anreise machte ich am Samstagmorgen mit dem Flieger via Zürich-Frankfurt-Billund. Beim Umsteigen in Frankfurt wurde es etwas knapp, da der Flieger in Zürich eine halbe Stunde Verspätung hatte, blieb nur eine halbe Stunde. Der Weg durch das lange Terminal schaffte ich dann doch noch und glücklicherweise klappte es auch mit dem Gepäck. In Dänemark angekommen fuhr der Bus von Billund nach Vejle. Netterweise konnte ich das Hotelzimmer schon vor dem Checkintermin beziehen und nach einer Stärkung fuhr ich die hüglige Radstrecke ab.

Der Kurs ist abwechslungsreich mit schönen Anstiegen und abwechslungsreich in schöner Umgebung. Danach ging es direkt zur Abholung der Startunterlagen und der Wettkampfbesprechung. Dort traf ich die weiteren Schweizer Athleten und auch Kollege Torsten. Mit einem gemütlichen Treffen in einem Restaurant ging es dann zur Vorspeise, der Pasta Party. Im Hotel wurde dann mit nachhacken doch noch ein Abendessen angeboten.
Am morgen hatte ich rund 1km zum Startgelände. Die Altersklassenathleten hatten genug Zeit, da der Elitestart rund 45min davor war und da die Wechselzone schon fertig eingerichtet sein musste.

 

Vor dem Start renntaktische Gespräche mit Torsten.

Wir schauten uns den Elite Start an. Dort wurde ein hohes Tempo vorgelegt, mit dabei auch Schweizer in der Spitzengruppe.
Ich lief mich locker ein und fühlte mich locker und freute mich auf das Rennen.
Der erste Lauf mit mehreren Kurven über 10km fühlte sich sehr gut an und ich konnte mit einer Zeit von 35,42 mit guten Reserven in die Wechselzone gehen, wo ich den schnellsten Wechsel aller Altersklassenathleten absolvieren konnte.

Auf der Radstrecke liefen die Beine rund und ich schaute, dass ich nicht grosse Leistungsspitzen hatte. Der Kurs war abwechslungsreich und hügelig und machte Spass. Leider schlecht gesichert vom Verkehrsdienst. Auf der zweiten Radrunde machte ich etwas mehr Gas und ich kam dort in einen schönen Flow. Ich lag seit anfangs Rad auf dem 5. Kategorienrang, eine Rangierung vor Bert Wouters, der letztes Jahr in Zofingen dritter wurde. 15km vor Ende der Radstrecke riss meine Kette, nach dem passieren eines Kopfsteinpflasterabschnitts hatte sich die Kette verhangen und riss dann wohl irgendwie beim Schalten, wo sie auch hinten und vorne eingeklemmt war. Da ich mich noch gut fühlte, wollte ich das Rennen noch stark beenden und lief mit Socken und schob das Fahrrad für rund 1 Stunde. Bei Abfahrten konnte ich mich kurz draufsetzen.  (155 Höhenmeter aufsteigend und 215 Höhenmeter absteigend)
Durch den längeren Radpart hatte ich etwas Durst und die Energie fehlte etwas. Trotzdem konnte ich lange laufen wie ich vorher noch nichts gemacht habe und konnte mit 35,23 über 10km in der Nähe von meiner persönlichen Bestzeit laufen. 

Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und bin bereit für weitere Streiche.

Die Schweizer Delegation war im Elite Feld sehr stark mit Fabian Zehnder auf dem 4. Rang und Melanie Maurer auf dem hervorragenden zweiten Rang. Bei den Alterklassenathleten erreichte Edi und Aeneas den zweiten Rang. Alterklassenkollege Martin den 4. Rang.

Am Abend gab es ein gemeinsames Essen vom Schweizer Team verstärkt mit Felix Köhler (2. Elite) Flora (schnellste AK Athletin)




DIe Rückreise erfolgte dann am Montagmorgen. Bin mir jetzt noch am überlegen, ob ich bei der Duathlon Sprint WM anfangs Juli starten will.