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Ein Tropfen hebt den Ozean an. Duathlon und Laufsport

29.06.2018 Lauerzerseelauf

Nach dem Powerman Tramelan stand der Lauerzerseelauf im Fokus. Hierbei absolvierte ich 800m Intervalle oder auch mal ein Tempowechsellauf von 8x400m mit 3'00"/km Pace abwechselnd mit 400m in 4'20"/km Pace. Beim Radfahren standen vorallem längere Einheiten auf dem Programm.
Vor dem Wettkampftag hatte ich schlecht geschlafen und auch den ganzen Tag schlecht gelaunt.  Nachdem es an den vorherigen Abenden eine kleine Abkühlung gegeben hat, war es heute wieder schön warm.

Blick in die Zuschauer.
In der ersten Startreihe.

Der Lauf startete gut und ich lief die ersten 2 Kilometer mit 3'20" Durchgangszeiten.
Mit 3'25" ging der nächste Kilometer über die Bühne, doch die Beine wurden schon ziemlich müde und man sieht es auch an der Technik, das es nicht so rund war.

Danke an Kameraman Andreas

Das Tempo wurde dann langsamer, konnte aber trotzdem noch ein paar Schnellstarter einholen. Der Abschnitt über den Kiesweg gelang mir auch nicht so gut. Konnte dann nochmals etwas pushen, wo der KM Schnitt wieder unter 3'30 ging.

Und sah dann auch vor mir ein paar gute Läufer, die bei einem guten Rennen noch in Reichweite waren. Ich hatte mich jedenfalls nicht geschont, lag doch der max Puls in diesem Abschnitt um die 185 Herzschläge pro Minute. Vom Kopf her war ich gegen aussen blockiert, selbst die grossen Zuschauermassen beim Durchlaufen von meinem Heimatort liessen mich keine Gefühle zu. Dort hatte ich schon Hühnerhauterlebnisse gehabt. Ich hatte mich bei den Verpflegungsposten richtig schön mit Wasser übergossen und auch bei den Schlauchpassagen. Die Km Splits gingen gegen Ende gegen 3'36"/km bevor mit einem Allout Schlussspurt nochmals eine 3'29" drin lag. Ich hatte eine neue persönliche Bestzeit verpasst und war nicht so zufrieden. Die Endzeit hatte ich mir gar nicht angeschaut auf der Uhr. 5 Becher gingen schnell meinen Hals runter. Mit einem Durcheinander im Kopf ging ich dann zum Ausfahren aufs Velo um den Kopf zu lüften. Der Körper fühlte sich schon besser an und ich genoss die Stille. Mit einem "blockierten" Kopf ist es nicht so angenehm in einer grossen Menschenmasse zu sein, wenn es dazu noch laut ist. Zurück vom Radfahren, sah ich dann in der Rangliste, das meine Zeit trotzdem nicht so schlecht war und konnte mich auch noch über einen Top 10 Overall Rang freuen.
So erreichte ich das Ziel mit einer Zeit von 35min und 11sek.
Und konnte dann doch noch die Pasta geniessen.
Am nächsten Tag staunte ich nicht schlecht, als ich auf der Titelseite der Regional Zeitung war.

Titelseite Bote
Sportteil