03.05.2014 Nidauer Halbmarathon

Der Nidauer Halbmarathon bot sich als gute Formüberprüfung heraus. Ein eher regionaler Lauf, in der Nähe des Bielerssee, war nach 3 Jahre ohne Halbmarathonwettkampf mein auserwähltes Ziel.
Nachdem ich am Morgen noch Probe mit dem Tambourenverein hatte, fuhr ich motiviert nach Nidau.
Ein halbes Jahr Wettkampfpause hat sich inzwischen ergeben. Ich kam relativ knapp an. Die Vorbereitungen liefen top.
Das kurze einlaufen mit ein paar Wettkampfpaceabschnitten war noch etwas herzig.
Dann ging es los.

Vorne bildete sich sofort eine Spitzengruppe. Ich war nach einem halben Kilometer etwa in 20. Position.
Ich hatte mir vorgenommen progressiv zu laufen.
Dies fühlte sich noch locker an. Kam dann langsam nach vorne und führte dann eine Gruppe an.
So kamen die ersten 5km mit einer Pace von 3:51 raus.
Kurz nach dem Verpflegungsposten konnte ich noch einen einholen. Und war dann schon in der 5. Overallposition.
Vor mir war noch mit grösserem Abstand ein Läufer zu sehen. Weiter vorne waren die Läufer schon „weit“ weg.
Dann ging es direkt gegen den Wind. Ich konnte mein Tempo durchziehen, und bei KM10 habe ich meinen Mitläufer (schwarzer Läufer) gefragt was er laufen will ?J Er wolle unter 1:20 laufen, war auch mein Ziel war. Dort wechselten wir einander ab, beim Laufen gegen den Wind. Etwa 2 km später konnte er mir nicht mehr folgen.
Ich hatte mein Tempo weiter gesteigert. Ab KM 18 wurde es dann hart ich lief nur noch und nahm von aussen nichts mehr wahr. Tempo war bei 3:45min/km.
Der letzte Kilometer mit 3:40 Pace. Die letzten 100m hatte ich dann ein Lachen im Gesicht und konnte mit Freude die Ziellinie überqueren :)
Mit einer Zeit von 1:19,39 blieb ich unter 20min und verbesserte meine bisherige B estzeit vom Winterthurer Halbmarathon um 2min und 18sek.

Hier ist noch die Garmin Datei.
http://connect.garmin.com/activity/492172329



Bei der Rangverkündigung wurde ich auf dem 3. Platz der Senioren 1 ausgerufen.
Im Gesamtklassement belegte ich den 5. Rang.

Ich kann mit dem Resultat sehr zufrieden sein.
Am nächsten Tag folgte noch die längste Radausfahrt in diesem Jahr.