07.09.2002 Powerman Zofingen

Am 7. September fand in Zofingen der Powerman-Duathlon statt. Ich startete dort zu meinem ersten Duathlon auf der Short-Distanz (10km laufen, 50km Rad fahren, 5km laufen). Als ich meine Startnummer abholen wollte, war die sie schon weg. Es stellte sich heraus, dass ein "Stefan Marti" meine Nummer hat. Nach dem ich meine Nummer gefunden hatte, richtete ich in der schönen Arena (Wechselzone) meine Sachen ein.
Um 16Uhr startete das Feld, bei warmen Sonnenschein, zum ersten Laufabschnitt. Es waren 2 Runden à 5km (je 100m Höhendifferenz) zu absolvieren. Die schöne Strecke führte durch die begeisterten Zuschauermassen den Wald hinauf. Ich konnte mein Tempo gut einteilen. In den Bergabpassagen konnte ich viele Läufer überholen, da ich einfach nicht zu bremsen war. Nach der ersten Runde lag ich auf dem 70. Rang. In der zweiten Runde konnte ich meinen 70. Rang verteidigen. In der Wechselzone konnte ich mit einem schnellen Wechsel 6. Ränge gutmachen.
Auf der Radstrecke stellte sich heraus, dass der Magnet der Trittfrequenz verrutscht war, so dass ich meine Trittfrequenz nicht auf dem Velocomputer sehen konnte. Dies brachte mich aber nicht aus der Ruhe. Bis zum ersten Aufstieg auf die Richenthal-Höhe waren 174 Höhenmeter zu absolvieren. Nach der Abfahrt nach Schötz war der Aufstieg auf den Bodenberg auf dem Programm (251 zu absolvierende Höhenmeter). Ich überholte auf den steilsten Passagen meine Gegner, ohne meinen Pulsbereich zu verlassen. Kurz vor dem höchsten Punkt packte mich ein Krampf in den Waden. Der löste sich aber glücklicherweise schnell wieder. Beim dritten Aufstieg auf den Boowald waren 81 Höhenmeter zu absolvieren. Im Aufstieg konnte ich meine Pace gut einteilen. Auf den letzten 10km ging es hauptsächlich nur noch bergab. Bevor vor dem Ziel noch ein paar Kamelpuckel zu bewältigen waren. Ich merkte, dass ich mich nicht mehr so frisch fühlte. Ich konnte meinen Pulsbereich nicht mehr errreichen und fuhr teilweise am Anschlag. Auf der Radstrecke fuhr ich die 95. Zeit. Ich verlor 14 Ränge.
Nach einem sensationellen Wechsel (15. schnellste Zeit) ging ich auf die 5km lange Wendepunktstrecke. Es waren 93 Höhenmeter auf dieser kurzen Strecke zu absolvieren. Ich fühlte mich plötzlich wieder gut und konnte meine Laufstärke ausspielen. Ich erreichte die 25. Zeit auf diesen 5 Kilometer und überholte 15 Läufer. Ich lies meine "Gegner" richtig "alt" aussehen. Nach dem ich meine letzten Reserven mobilisiert hatte, erreichte ich den 61. Kategorienrang. Gesamtsieger wurde Sven Schelling vom Steinerberg (wie schon beim Schwyzer Triathlon).