20./21. 10. 2012 Aeschi Duathlon

Am Samstag, 20. Oktober konnte ich mein neues MTB von Erox abholen und dann am Abend beim Mountainbike-Duathlon in Aeschi starten.

Ein spektakuläres Rennen erwartete mich auf einer coupierten Laufstrecke (3x 1.9km) und coupierter Mountainbikestrecke (2x2.9km) mit einer Querfeldeinabfahrt. Die MTB Strecke hatte ich vor dem Start einmal abgefahren. Am Start war noch Robert vom Triteam Zugerland. Es war die Erstaustragung dieses Nachtduathlons. Am Start hatte ich mich in den vorderen Reihen eingereiht.

Da aber alle Kategorien (inkl. Staffel) miteinander starteten, war davon auszugehen, dass sich das Feld schnell auseinanderzieht. Beim ersten Lauf konnte ich mit den vorderen mithalten. Zum Glück hatte ich eine Stirnlampe am Kopf, da die Bergab Passagen teilweise über einen Feldweg ging der schmal und versenkt war. Der erste Wechsel auf das Bike gelang mir gut. Zuerst ging es auf einer beleuchteten Strasse aus dem Dorf hinaus. Es folgte ein schmaler Weg in der Wiese, wo man nur überholen konnte, wenn man nebenan auf schlechteres Terrain wechselte. Dort überholten mich einige. Es folgte eine kurze Absteigpassage, wo man unter einem Tunnel durch musste. Immer wieder auf und ab folgte dann ein längerer Abfahrtsteil über eine Wiese.

Bei diesem Abschnitt hatte ich mit dem schalten (wo hinunter/ wo hoch schalten) und lenken etwas Mühe und ich wurde von einigen in der Abfahrt einfach "stehen" gelassen. Dann folgte ein kurzer Anstieg auf der Strasse, wo ich mit einem "Jump mit dem Bike" zur Wechselzone kam. Beim Lauf konnte ich schnell umschalten. Gegen Ende der Laufstrecke konnte ich wieder Einzelathleten überholen, welche mich auf dem ersten Teil der Bikestrecke überholt hatten. Die zweite Bikerunde ging ein bisschen besser, aber im ähnlichen Stil weiter. Die Fahrt im Dunkel forderte viel Konzentration. Am Schluss der Runde, bei einem langsamen Abschnitt, wo ich in einer Kurve, wo es über einen Wasserschlauch ging, stürzte ich. Konnte aber die Fahrt schnell wieder aufnehmen. Bei der letzten Laufrunde, konnte ich wieder einige Teams/Einzelathleten überholen. Beim Endspurt konnte ich mich gegen zwei Teilnehmer durchsetzen. Ein spektakuläres Rennen war zu Ende. Bei der Rangverkündigung gab es noch etwas zu Essen und es wurde über das Rennen diskutiert.
In der Kategorie Männer erreichte ich mit einer Zeit von 39min 6sek den 8. Rang von 19 Teilnehmern. Der Rückstand auf den Sieger bestand rund 100sek und auf Podest 48 Sekunden, das Teilnehmerfeld war also ziemlich nah zusammen.



Am Sonntag, 21. Oktober war der Start um 12:50. Die Streckenlängen sind 5km Lauf, 21km Mountainbike und 5km Lauf. Es war angenehm warm, fast schon heiss. Vor allem wenn man bedenkt, dass es Mitte Oktober war. Ich war gespannt, was nach dem gestrigen Wettkampf noch drin lag.

Beim Start ging es ab wie die Feuerwehr. Wir wurden unterstützt durch die Klänge der Guggenmusig. Da die Staffelteams über die halbe Distanz auch noch mit uns startete. So waren 15/16 Jährige Buben und Mädchen vor mir, doch ich hatte ein gutes Tempogefühl. Nach halber Strecke gingen die Staffelteams auf eine andere Strecke und es wurde deutlich ruhiger. Ich war etwa in 9. Position, schön in einer Reihe hatten sich die Langdistanzathleten eingereiht, mit ca. 300m Abstand hatte sich der Führende Haller Adrian (Schweizermeister U23) etwas abgesetzt. Der Wechsel auf das Bike ging gut und die Guggenmusik heizte nochmals richtig ein. Der erste Teil der Strecke war der gleiche wie am Vortag. Dann ging es eine steile Passage hinunter, wo ich plötzlich vor mir eine Treppe sah. Im letzten Moment konnte ich noch ausweichen und daneben hinunter fahren. Ich wurde von einigen Athleten überholt (unter anderem die führende Frau Maya Chollet). Ich konnte aber den Anschluss halten. Mit einigen recht steilen Passagen (ich hatte schon Angst, dass es das Vorderrad zu viel anhebt) ging es weiter. In der ersten Runde konnte ich nicht auf das kleinste Kettenblatt schalten, das muss eine Auswirkung sein vom gestrigen Sturz. Nach der Hälfte des Anstiegs ging es auf einem schmalen Weg weiter, wo es im Wald auch durch einen Bach und über Wurzel und Steine ging. Auf einer Strassenpassage ging es weiter, wo ich noch einmal anhalten musste, da ich meinen Bidon verlor. Mit einer Abfahrt durch eine Wiesenpartie ging es weiter. Hier wurde ich einige Male überholt. Dann ging es auf die zweite Runde, wo ich immer noch knapp hinter der führenden Frau war. Die zweite Runde kam noch das Problem dazu, dass sich die Verbindung Lenkervorbau und Lenker immer ein bisschen mehr löste. So hatte ich einen exzentrischen Lenker und musste noch vorsichtiger Fahren (wahrscheinlich Folgen vom Sturz). Die Sonne wärmte schön, und es war angenehm eine Waldpassage zu fahren. Der zweite Wechsel ging gut. Ich fand schnell einen guten Rhymus und konnte die zweite Runde sogar ein wenig schneller laufen, als die erste Runde. Fazit: Ein interessantes, abwechslungsreiches Rennen, wo es keine Windschattenprobleme gab.
In meiner Kategorie erreichte ich den 6. Rang von 7 Teilnehmer, das hat sicher noch Verbesserungspotential (vor allem die Abfahrten)


Rangliste: http://www.tvaeschi.ch/duathlon/Rangliste%202012.pdfWebseite: http://www.tvaeschi.ch/duathlon/