02.06.2013 Half Ironman Rapperswil

In der Woche vor dem Halfironman in Rapperswil waren die Wetteraussichten noch nicht so rosig.
Die Freiwassersaison eröffnete ich bei 13° Wassertemperatur im Lauerzersee. Es ging jedoch gut, wollte ich bei diesen Temperaturen nicht auf’s Rad steigen.
Da der Zürichsee gegen Ende der Woche auf 10° abkühlte, wurde das Rennformat auf einen Duathlon mit gut 5km Laufen statt dem Schwimmen umgeändert.
Am Samstag beim Check-in, regnete es den ganzen Tag und der Rasen wurde regelrecht getränkt.
Ein kleines Missgeschick passierte mir noch. Mit einem Schloss sicherte ich mein Fahrrad als ich die Startunterlagen abholen ging. Das Schloss klemmte und der Schlüssel brach ab, so dass ich mit einer Eisensäge nachhelfen musste.

Am Sonntag war es zum Start hin trocken. Die Vorbereitungen liefen gut und nach dem Warmup ging es in Eishockeystadion, wo man auf den Blockstart warten konnte. Ich reihte mich in der ersten Gruppe ein. Als wir aus dem Stadion kamen und uns an der Startlinie einreihten, war es ein tolles, gigantisches Gefühl. Die Freude war gross und ich war fokussiert. Mike Reilly (The Voice of Ironman, Sprecher des Ironman Hawaii seit Beginn) kündigte die Athleten mit einem funkenspringenden Kommentar an.
Der Startschuss ging los. Mein Plan war eine Pace von 4:00min/km zu laufen, gleich schnell wie der Halbmarathon am Schluss. Ich musste mich in den ersten Kilometer eher bremsen. Die Beine liefen gut und ab mitte waren wir eine kleine Gruppe die schön gleichmässig lief. Auf dem Lauf löste sich noch kurz das Startnummerband und ich dachte schon, dass ich meine Gels in der kleinen Tasche verloren hatte, diese klemmten sich aber unter der Regenjacke ein. Der Lauf ging gut zu Ende und die Pace und Gefühl stimmten auch.
Der Wechsel ging gut.
Die Beine fühlten sich gut an. Es machte mächtig Spass. Die Steigung in Schmerikon ging gut. Mit der Wattleistung hatte ich einen guten Anhaltspunkt, wo ich bergauf 10% mehr Leistung gefahren bin als im Flachen. Dort wurde ich aber regelrecht überholt, welche ich aber die meisten gegen Ende des Anstieges wieder überholen konnte. Das Flachstück fegte zum fahren, bevor es zum Anstieg Richtung Goldingen ging. Dort fing dann auch der Regen an, der sich kräftig zu Wort meldete. Zum Glück hatte ich mir Kontaktlinsen eingelegt, sonst sieht man durch die Brille bei Regen immer sehr wenig.
Nach den beiden Abfahrten liess der Regen etwas nach. Bei der Abfahrt Richtung Schmerikon kühlte mein Körper schon ein bisschen aus, die nassen Kleider waren da keine grosse Hilfe. Unten beim See angekommen, wurde das Rennen abgebrochen. Ein Erdrutsch, der die ganze Strasse verschüttete, war der Grund.
Den Erdrusch konnte man mit einem Bahnübergang umfahren und so ging es im gemütlichen Tempo zurück nach Rapperswil. Dort regulierte der Körper ein paar Körperfunktionen nach unten, und ich begann ziemlich zu frieren. Es ging dann schnell unter die Dusche und im Stadion bekam man etwas zu essen. Welches die Organisatoren schnell nach vorne verschoben haben.

Den Erdrusch konnte man mit einem Bahnübergang umfahren und so ging es im gemütlichen Tempo zurück nach Rapperswil. Dort regulierte der Körper ein paar Körperfunktionen nach unten, und ich begann ziemlich zu frieren. Es ging dann schnell unter die Dusche und im Stadion bekam man etwas zu essen. Welches die Organisatoren schnell nach vorne verschoben haben. Zur Zeit des Erdrutsches waren noch nicht alle Kategorien gestartet. Es waren rund 3000 Teilnehmer aus rund 30 Nationen angemeldet.



Mein Triathlonrad hatte ich noch noch umgerüstet:
ovale Kettenblätter (Qrings), Window Disc, Adamo Sattel, neue Oberrohrbox und Trinkflaschenhalter und Radcomputerhalter in der Aeroposition,
neue Sitzposition (Bikefitting Joe Spindler)