13.07.2014 Bergzeitfahren Ybergeregg

Die Vorbereitungen für die Bergtrophy waren sehr kurz. Eine halbe Stunde vor dem Start wachte ich auf. Den Wecker, der 2.5 Stunden vorher klingelte, hatte ich nicht gehört.
Es gab noch einiges zu tun: Rennleitung informieren, etwas essen, Verpflegung für das Rennen mischen, Zeitungen von den Radschuhen herausnehmen, Fahrrad aus dem Auto nehmen (war ein Tag vorher noch die Ironman Strecke in Zürich abgefahren) GPS Signal finden, Wattgerät kalibrieren. Dann fuhr ich mit einem flotten Tempo mit dem Fahrrad nach Rickenbach. Das Wetter war noch trocken, aber Regenwetter war angesagt.
Da ich im letzten Jahr gewinnen konnte, wurde es mir überlassen, als Letzter das Bergzeitfahren in Angriff zu nehmen. Als ich eintraf, waren schon die ersten Starter unterwegs. Als mein Start erfolgte, war der Blutzuckerspiegel nicht so optimal und ich spürte noch einen wenig Schwindel. Schnell konnte ich meinen Rhythmus finden und im geplanten Wattbereich fahren. Das erste Stück war sehr steil. Starker Regen setzte bald ein und ich als Brillenträger sah manchmal fast nichts von der Strecke. Die Beine fühlten sich gut an. Die Anstiege kamen mir viel weniger steil vor, als noch im Vorjahr.

Die Wattzahlen konnte ich von meinem Gerät nicht mehr ablesen und ich fuhr einfach Vollgas, was noch ging. In der zweiten Hälfte konnte ich die Wattzahlen halten, mit mehr Einsatz. Der Blutzuckerspiegel war trotz Sportgetränk nicht OK in der zweiten Hälfte des Rennens.

Zum Glück ging es bei diesem Regenrennen bis auf ein kurzes Teilstück nur bergauf. Mit viel Kampfgeist erreichte ich eine leicht bessere Zeit als im Vorjahr, wobei ich über die 40min Fahrzeit eine höhere Wattleistung fahren konnte, als 3 Monate davor über 20min.
Oben im Ziel angekommen, waren mein Vater und seine Freundin schon dort, welche die Strecke mit dem Ebike gefahren sind. Sowie Tobias, ein schneller, junger Läufer, der dieses Jahr zum Triathlon wechselt, oben. Da ich als letzter gestartet bin und alle bis auf Tobias, eingeholt hatte, war klar, dass ich oder Tobias den Tagessieg erreichten.

Etwas fröstelnd ging es dann zum Brunch ins Bergrestaurant. Die Stimmung war gut und lustig. Bei der Rangverkündigung wurde verkündet, dass es einen neuen Tagessieger und bei der dritten Ausgabe wiederum einen neuen Streckenrekord gab.
Tobias gewann mit einer Minute Vorsprung, vor dem Schreibenden.

Nach dem Siegerfoto draussen auf dem Balkon, wo es frisch war. Machten die drei erst Platzierten noch ein paar Liegestützen, um sich aufzuwärmen.

Danach fuhr ein noch eine Aussfahrrunde über Einsiedeln, Ägeri, Zug und Arth.

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