14.09.2003 Locarno Triathlon

Am 7. September startete ich erstmals an einer Staffel. Ein Wochenende davor war ich an einem zweitägigen Kurs von Total Immersion www.TI-Europe.com. Dort konnte ich die Leichtigkeit des Schwimmens erlernen. Seit dem Kurs habe ich das Gefühl die Arme zum vorwärtskommen gar nicht mehr zu brauchen. Ich konnte die Anzahl Züge von 22 auf 17 verringern (auf der 25m Bahn). Danach holte ich mir eine Erkältung ein. Ich musste ständig husten und meine Nase war verstopft, zudem hatte ich starkes Kopfweh. Ich wollte am Dienstag ein Intervall-Training auf dem Rad absolvieren, aber ich brachte den Puls nicht einmal in den GA-Bereich (115-135), so dass ich mit lockeren fahren das Training absolvierte. Am Freitag ging es mir wieder besser.
Am Sonntag war dann die Stafette am Tägi-Triathlon in Wettingen. Mein Staffel-Kollege Gianni hatte ich übers Internet gefunden. Wir konnten keinen dritten Staffelkollegen finden, so dass ich das schwimmen und laufen übernahm.
Beim schwimmen im Freibad (500m im 50m Becken) wollte ich alles zeigen, was ich konnte. Nach einem schnellen Start fand ich schnell den Rhythmus. Nach etwa 200m hatte ich für einen kurzen Moment Atemprobleme. Ich konnte sogar 2 Schwimmer überrunden. Nach 9min 49sek konnte ich das Wasser verlassen und ich erzielte eine neue persönliche Bestzeit (35 Sekunden schneller, war gleiches Tempo wie bei meiner 200m Bestzeit). Nach einem Spurt in die Wechselzone konnte ich Gianni übergeben. 24.8% Prozent Rückstand auf den schnellsten und der 9. Rang schaute heraus. Er zeigte eine gute Radleistung und er verbesserte sich auf den 8. Rang mit der 9. Radzeit (35 min 55 sek auf 19km, stark coupiert). Ich hatte mich in der Zwischenzeit gut erholt und ich habe mich noch engeloffen. Nach der Startnummerübergabe wollte ich nochmals alles geben. Ich lief von Anfang an ein schnelles Tempo. Dies war leider nicht so gut. Die Streckenposten sahen mich nicht, so dass ich bei der ersten Abzweigung gerade aus lief. Nach etwa 30m hörte ich von Zuschauern "der läuft in die falsche Richtung". So dass ich wieder zurücklaufen musste. Ich war in einem deutlich schnelleren Tempo unterwegs als meine Mitläufer. Mein Puls stieg gleichmässig. Eine leichte Steigung im Wald war auch noch zu absolvieren. Auf den letzten 300m konnte ich zu einem Staffelteilnehmer aufschlissen. Ich überholte ihn und machte eine Tempoerhöhung in der Hoffnung, dass ich ihn abhängen könnte. Er blieb aber an mir hängen. Auf den letzten 100m kam er noch an mir vorbei, aber ich konterte. Im Ziel hatten ich eine Zeitdifferenz von 41 Hunderstelsekunden herausholen können. So dass ich das Rennen um den 5. Rang für mich entscheiden konnte. Ich hatte auf der 3,8km langen Strecke eine Zeit von 13min 28sek. Ich konnte mich auf der Laufstrecke um 3 Ränge verbessern, mit der schnellsten Laufzeit. Im Ziel hatte ich meinen Maximalpuls erreicht (202 Schläge in der Minute). Dieser Wettkampf war ein gutes Tempotraining für den Mitteldistanztriathlon in Locarno.