14.09.2008 Mergozzo Triathlon /IT

Ich hatte am Freitag noch einen anstrengenden Tag, wo ich den ganzen Tag in einer Wettspieljury beim eidg. Jungtambourenfest war.
Nachdem ich eine Woche zuvor am Triathlon in Locarno startete, welcher wegen Hochwasser abgebrochen wurde, konnte ich noch diesen Wettkampf absolvieren, welcher auch am Laggo Maggiore auf der italienischen Seite ist.

Im Schwimmen (3km) konnte ich gut den Rhytmus finden, viel besser als in Locarno. War auch schneller als in Locarno, wo 500m weniger waren. Ich hatte auch nur die letzten 200m das Gefühl von einer Müdigkeit, welche beim Einschwimmen noch da war (wahrscheinlich von der Anspannung vor dem Wettkampf), dort war ich nach 5-6 Züge schon müde
Von der reinen Schwimmzeit hatte ich 2 x OD Zeit + 1 Minute.
Die Schwimmstrecke gefiel mir gut. Das Ziel zu sehen ist auch von Vorteil, welches ja man nach der Hälfte sah. Das Wasser hatte auch eine angenehme Temperatur.
Die Umgebung wäre um einiges toller gewesen, wenn blauer Himmel und Sonnenschein in der herrlichen Umgebung geherscht hätten (wie im Bilderbuch)
Nach dem Schwimmen war ich auf dem 222. Gesamtrang platziert.
Nach einem schnellen Wechsel 37. Rang ging es auf die 80km lange Radstrecke.
Beim Radfahren konnte ich gut den Rhytmus finden. Bei der Analyse habe ich festgestellt, dass nach dem ersten Anstieg mein Puls um ca. 10 Schläge zurück ging. Habe aber beim Wettkampf eigentlich nie auf den Puls geschaut. Ich kam als Leichtgewicht auch leicht den Anstieg hinauf, wo einige hart zu beissen hatten. Bei der Abfahrt ging ich vorsichtig hinunter. Beim Fahren zur Hauptstrasse habe ich einmal eine Kurve nicht gekriegt. Durch hart gepumpten Reifen, musste man schon konzentriert bleiben, so das man richtig fahren konnte, da es einige Schlaglöcher und Schwellen gab.
Ich konnte viele auf der Radstrecke überholen, wahrscheinlich wäre aber noch mehr dringelegen. Es wurde auch sehr fair gefahren, habe so viel ich weiss keine Gruppen gesehen, wo der Abstand nicht eingehalten wurde. Beim Schwimmen hatte ich den 80. Rang und machte so 84 Ränge gut.

Auf der Laufstrecke ging es mir erstaunlich gut. Viel besser als bei meiner letzten MD im 03.
Meine Beine fühlten sich gut an, und ich erschrack fast, als ich meine ersten Kilometersplits sah. Da ich mich aber so gut fühlte und es eigentlich wie von alleine lief konnte ich einfach kein Tempo rausnehmen und riskierte es.
Bis Kilometer 12 lief es super. Danach hatte ich ein bisschen zu kämpfen, verlierte aber fast nichts an Tempo. Schade dass es nicht bei allen Verpflegungsposten Cola gab, einmal hätte ich gerne eine genommen. Die Laufstrecke fand ich gut mit den zwei Wendepunkten, so lief einiges. Mein Puls war um ca. 20 Schläge höher als beim Radfahren, was ein Zeichen ist, dass ich beim Laufen mehr Tempo machen konnte.
Am Schluss hatte ich eine Zeit von ca. 1:26,28. Dies war die 70. Laufzeit. Und ich konnte nach dem Radfahren nochmals 28 Ränge gut machen.

Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, vorallem wenn ich meine Trainingsumfänge ansehe.
So habe ich in den 3 Monaten durchschnittlich nur eine Stunde Lauftraining gemacht

Jetzt geht es nächstes Jahr an den Ironman Zürich.