18.06.2011 Zytturm Triathlon

Am Samstag stand ich als Helfer im Einsatz. Es regnete teilweise noch stark. Das Pro-Rennen der Männer musste wegen einem Sturm abgebrochen werden.
Am Sonntagmorgen fuhr ich früh an und fand einen optimalen, nahen Gratisparkplatz. Die Vorbereitungen klappten gut, und es war toll einige bekannte Gesichter vor dem Start zu sehen. Ich war früh am Schwimmstart und bereite mich vor. Der See war ziemlich unruhig und es war auf den ersten Moment nicht so "amechelig" zum schwimmen. Der Start war zusammen mit einer anderen Kategorie. Anfangs kam ich gut weg ohne grosse Schlägereien. Dann entfernte ich mich seitlich vom Feld, da diese eher auf die rechte Boije zuschwam, anstatt auf die linke, welche zuerst zu umschwimmen war. Zudem war die Strömung und der Wind eher nach rechts. Nach der ersten Boije hatte ich das Tempo ein bisschen erhöht. Doch ich merkte die Grenze schnell und schwamm dann nicht über einem gewissen Limit. Am Ufer angekommen mussten wir noch eine Schleife schwimmen bis zum Landsgemeindeplatz. Als ich dort auf die Uhr schaute wusste ich, dass dies eine schnelle Zeit gibt. Ich wusste aber zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Strecke 300-400m zu kurz war. Nach 21 Minuten kam ich aus dem Wasser, wo ich auf dem 74. Rang lag. Auf dem Weg zum Velo konnte ich schon viele überholen und der erste Wechsel ging ruhig und schnell.
Auf dem Velo lief es gut und ich konnte mit gutem Druck auf die Pedalen fahren und auch einige Plätze gut machen. Beim Aufstieg Richtung Immensee fuhr ich zu einer Gruppe (mehr als 20 Leute) auf. Anfangs der Steigung wurde ich abgehängt. Ich hatte das Gefühl, dass die anderen Fahrer zu viel Druck machten und so hängten sie mich ab. Gegen Ende der Steigung, wo es flacher wurde, habe ich das Tempo angezogen und viele überholt, da diese im flächeren Teil immer noch das gleiche Tempo fuhren, wie beim Steilstück. So fuhr ich fast an der ganzen Gruppe vorbei. In der kleinen Abfahrt gab es dann eine kleine Gruppe die dann auch im korrekten Abstand gefahren ist. Die Führung wechselte immer ein bisschen ab. In Baar verpflag ich mich noch mit einem Hammergel, so dass ich gut verpflegt in die Laufstrecke gehen konnte. Am Schluss beschleunigte ich noch mal das Tempo so gut es ging. Auf der 40km Runde konnte ich einen Schnitt von 38.1 km/h fahren. Nach 1Std 2min und 42 Sekunden Radzeit (mit erstem Wechsel) wo ich 47. Zeit erreichte und mich auf den 56. Rang verbesserte ging es auf die Laufstrecke.
Dort fühlte ich, dass ich super Beine hatte. Auf der Laufstrecke und Radstrecke hatte es viele Teamkollegen vom Triteam Zugerland gehabt, welche dort ihre Helferdienste verrichten, das gab noch zusätzlichen Auftrieb. Ich lief ein regelmässiges Tempo von 3 Minuten und 45 Sekunden pro Kilometer. Anfangs war es noch locker. Ab dem 7. Kilometer war es dann hart und ich habe dann noch alles gegeben. Die zwei letzten Kilometer waren mit 3:35 und 3:03 ziemlich schnell. Das Laufen beendete ich in 38min 4sek (inkl. zweiter Wechsel). und hatte mich auf den 40. Rang verbessert.
In der Overallwertung der Männer bedeutete dies die 11. "10-Kilometerzeit" von 349 Männern. In der Overallwertung erreichte ich den 79. Rang.