25.09.2011 Wildspitzlauf

Nachdem ich beim Gemmitriathlon mein Lauftraining wieder aufnehmen konnte, waren zwei gute Wochen da um an meiner Laufform zu feilen. Mit einigen Bergtrainings und dem klaren Sieg bei der ersten Disziplin bei der Tri-Olympiade vom Triteam Zugerland, wo wir beim Bike und Run mit grossem Abstand siegten, tankte ich genug Selbstvertrauen für einen guten Wildspitzlauf. Wo ich nach wo dem nach 1998 (erster Jun A) und 2010 (Dritter Hauptklasse) zum dritten Mal startete.
Für Ende September herrschten nochmals warme Temperaturen und ich startete im kurzen Triathloneinteiler. Der Start gelang mir gut und ich fand schnell eine Gruppe, wo ich mitlaufen konnte und konnte auch immer wieder einige überholen. Bis zur Obhäg war ich mit Michael Menhard und Markus Zurfluh unterwegs musste diese aber später ziehen lassen. Ich lag in ca. 13. Overall-Position, welche ich nach dem ersten Kilometer mit einem Blick nach vorne festellen konnte. Ich machte mir fast zu viel Druck, da ich im letzten Jahr in den Top 10 finishte und dies wieder als Ziel setzte.



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Beim letzten Kilometer lief mir übermässig viel Schweiss in die Augen und ich sah fast gar nichts mehr und versuchte nochmals alle Kräfte zum Saisonabschluss zu mobilisieren. Dies sieht man auf dem nächsten Bild ganz gut.

Doch wie Chris McCormack (Sieger Ironman Hawaii 2007/2010) sagt: "Einen Ironman gewinnst oder verlierst du in der Phase, wo es dir besonders dreckig geht."
Mit dem Gefühl "alles zu gegeben zu haben" kam ich als Dritter in meiner Kategorie ins Ziel.

Nachdem ich mein Gesicht gewaschen habe, und gesehen habe, wo ich hier gelandet bin :) ging es zurück mit dem Shuttlebus Richtung Steinerberg.
Nach einigen intersessanten Gesprächen war ich dann gespannt auf die Rangverkündigung, wo ich als Dritter in der Kategorie Haupfklasse ausgerufen wurde.