28.07.2013 Bergzeitfahren Rickenbach-Ybergeregg

Da ich für eine Woche wegen einer Verletzung mit dem Laufen aussetzen musste und erst eine Woche vor dem Zürich Triathlon wieder mit langsamen Laufen wieder anfangen konnte, entschied ich mich ein Ersatzrennen zu absolvieren. Eine Woche zuvor bin ich eine längste Tour über 200km im St.Galler Rheinthal gefahren. Die Berg Trophy von Rickenbach über den Huserenberg und dann auf die Ybergeregg mit einem Einzelzeitfahren war das neue Ziel. Die 9.2km lange Strecke mit 920 Höhenmeter hat es in sich. Am Donnerstag fuhr ich den ersten Teil der Strecke einmal ab, und war überrascht von der Steilheit. Hat es doch Steigungen von bis zu 18% drin. Bei der nachfolgenden kurvenreichen Abfahrt kam ich in ein Gewitter und musste ständig bremsen.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Starter und die Helfer auf dem Steiner Dorfplatz, wo es dann in die Nachbargemeinde Rickenbach ging.

Vor dem Start in Rickenbach

Es wurde in zwei Kategorien gestartet: Mountainbike und Rennvelo. Die Temperaturen waren die ganze Woche sehr heiss, doch am Sonntagmorgen war es noch angenehm. Ich ging mit der Startnummer 5 ins Rennen. Ich fand einen guten Rhythmus und die Beine drehten viel besser als am Donnerstag. Mit der kleinsten Übersetzung ging es lange mit einer 40er Kadenz den Berg hoch. Mit meinen Wattwerten lag ich über dem Bereich, wo ich im Training über 20min allout fahren kann. Nach der ersten Zwischenzeit (13min 20sek) hatte ich schon 4 vor mir gestarteten Fahrer eingeholt und lag mit einem knappen Vorsprung von 20 Sekunden an der Spitze.

Bei der ersten Zwischenzeit.

Kurz darauf konnte ich meinen Bruder Thomas überholen. Auf dem nächsten Abschnitt drehten die Beine immer noch gut und ich konnte noch etwas zulegen. Es machte Spass ans Limit zu gehen und die letzten 20min konnte ich eine Wattleistung von 276 Watt fahren. Im Vergleich war meine Leistung bei einem Test Ende April über 20min All out bei 255 Watt. Mit einem guten Wechsel zwischen Sitzen und Wiegetritt konnte ich gut weiterpushen.

Ich war mir aber kurz vor dem Ziel nicht mehr sicher ob die letzte Siegerzeit bei 45 oder 40min lag, um meine Leistung einzuordnen. Das Ziel erreichte ich nach 41min und 34sek. Mit dieser Zeit konnte ich den Streckenrekord bei der zweiten Austragung nicht ganz um 3min verbessern. Der ganze Anlass wurde vom Giebelchriesner-Präsidentenclub organisiert.
Ein Brunch mit lustigen Momenten rundete den Anlass vor der Rangverkündigung ab.

Auf der Organisatorenseite findet man die Rangliste, den Rennbericht und eine Bildergallerie.

Am Nachmittag ging ich noch an den Ironman Switzerland und schaute noch bei warmen Temperaturen den Athleten zu.