12.10.2014 München Marathon

Am Samstag reiste ich nach München. Bis auf eine Baustelle, lief der Verkehr sehr gut. Um zwischendurch eine Zwischenverpflegung einzunehmen, stoppte ich bei einer Autobahnraststätte und war dann erstaunt, wie billig es dort war und hoch die Preise in der Schweiz sind.
Nach Abholung der Startunterlagen, blieb ich nicht mehr lange im in der Halle, sobald ich den Ausgang gefunden hatte.
Der Olympiapark/Stadion und der ganze grosse Park/der kleine See sieht schon toll aus. Da haben die Müncher etwas richtig tolles gemacht, im Vergleich das einige Olympiastadien dem Rumor überlassen werden.
Nach dem Hotelbezug machte ich ein Lauf mit 3 kurzen Abschnitten im Wettkampftempo. Im Hotel gab es zwar eine Küche, fand da aber nichts passendes. Beim Lauftraining habe ich jedoch nahe ein Einkaufscenter entdeckt, bei welchem es Teigwaren mit Tomatensauce gab.
Am Abend verfolgte ich noch den Ironman Hawaii.
Ich hatte meinen Laptop dabei, doch bei diesem hatte ich den Stecker für EU vergessen, so dass ich nur so lange, wie ich Akku hatte zuschauen konnte. Über den Fernseher konnte ich dann auch noch das Internet benutzen, bei welchem der Download limitiert war. Als dieser fertig war, ging ich noch eine halbe Stunde in der Lobby schauen. Um 23:00 Uhr ging ich dann auch ins Bett.
In der Nacht verwachte ich dann und schaltete den Fernseh ein, und schaute noch etwas dem Sebi zu, bis er die Palani Road hochlief. Ich konnte dann noch gut schlafen.
Das Frühstück gab es um 6:30 und es hatte eine grosse Gruppe aus Frankreich dabei, welche auch beim Marathon startete.
Auf dem Olympiagelände hatte es genung Parkplätze und ich bereitete ich auf den Start vor. Die Zeit verging schnell und die Stimmung und Spannung auf den Lauf baute sich immer mehr auf.
In der Startaufstellung hatte ich mich etwa in der 10. Startreihe eingereiht.
Jetzt ging es los.
Ich brauchte etwa einen halben Kilometer bis ich richtig rennen konnte, da es schon eine grosse Menschenmasse war, die sich auf die Laufstrecke begab. Das kam mir aber auch entgegen, so das ich nicht zu schnell los lief. So war ich genau in meinem Zeitplan. Bis die Beine ihren Rhytmus fanden, lief ich nicht so eine hohe Pace. Bei KM Vier steigerte ich die Pace auf einen 4km Schnitt oder knapp schneller. Ich fand einen guten Rhythmus und es machte richtig Spass. Die Strecke ging anfangs durch Quartiere und dann durch einen schönen Park. Ich konnte so immer mehr nach vorne laufen und bei km 15 fand ich eine gute Sechsergruppe, welche schön regelmässig lief.
Die Stimmung an der Strecke war toll. Etwa 10km später zog die Gruppe das Tempo etwas an, ich lief mein Tempo weiter und konnte 2km später wieder ein paar einholen, welche überzockt hatten. Ich kam dann in ein richtiges Runnershigh und die Beine liefen einfach. Nach diesem Abschnitt (km 36) wurden die Beine etwas müder und es war mehr Fokus gefragt im Kopf. Das Tempo konnte ich dort noch halten. Bis dort konnte ich das Rennen richtig geniessen und es hat Spass gemacht. Die letzten 3.5km wurden die Beine und der Kopf etwas müder. Die letzte Runde war dann im Olympiastadion, wo ich eine Zeit von 2:51,07 erreichte. Somit verbesserte ich meine Bestzeit um 5min und 26 Sekunden. Ich bin super happy mit dem gelungen Saisonabschluss.

In der Kategorie M35 wurde ich 14/von 646 und im Overallklassement verpasste ich knapp die Top 100 mit dem 105. Rang von 4946 Männer
Mit einer längeren Vorbereitung, nach dem IM Zürich, wäre sicher noch mehr drin gelegen.

Link Laufdaten:
http://connect.garmin.com/activity/611334787
Das nächste Mal wird die 4:00min/km Grenze geknackt.

Nach dem Duschen gab's es noch eine Massage, wo eine riesige Crew bereitstand.
Heute war ich schon wieder auf dem Dach, bei der Arbeit.
Ging erstaunlich gut. Die Glückshormone wirken noch etwas nach.

Video vom Start und Videosequenzen von Stefan während dem Lauf: