17.05.2015 Halfironman Sankt Pölten Österreich

Die Anreise nach Österreich machte ich am Freitag.
Mit zwei Schwimmtraining im See, einem Lauftraining und einem Radtraining konnte ich die Strecken noch etwas besichtigen. Das Unterkunft war sehr nahe am Start um mit dem Schweizer Profi Jan van Berkel war noch ein weiterer Schweizer dort einquartiert.

Beim schwimmen war anfangs ein grosses Gedränge. Die ersten 2 Bojen waren schon ziemlich früh. Bis dort konnte ich keinen Rhythmus finden. Danach ging es besser. Nach 1km gab es einen längeren Landgang zum zweiten See. Beim Landgang konnte man fast nicht über holen, da wäre einiges drin gewesen. Auf der zweiten Runde lief es bis zur Mitte gut. Danach wurden die Arme immer schwerer. Die Zwischenzeit war bei 41,50 und in der Kat. belegte ich den 237. Rang

Der Lauf zur Wechselzone hatte mehr Platz zum überholen. Dabei rutschte ich in einer Kurve auf mein Hinterteil, konnte sofort wieder weiterlaufen.

Auf der Radstrecke war ich zum größeren Teil auf der Überholspur. Anfangs wär es noch etwas frisch. Wir konnten uns auf eine gute Rückenwindunterstützung freuen. Bei diesem Abschnitt auf Autobahn, gab es über 20min einen Schnitt von 41.9km/h. Die Radstrecke führte durch kleine schicke Dörfer und durch Rebbberge mit immer wieder kleinen Anstiegen. Weiter ging es der Donau entlang, wo ich möglichst Aero fuhr. Das Feld hatte es schön aus einandergezogen und oft sah ich niemand vor mir. Doch durch die Aufhohljagd sah ich immer wieder vereinzelte Fahrer. Beim langen Anstieg konnte ich dann ganze Perlenkette überholen. Gegen der Schluss der Radfahrt merkte ich den rechten Gesässmuskel etwas, so fuhr ich die kurzen Anstiege im Wiegetritt hoch. Mittlerweile war ich gegen den Schluss, auf etwa gleich starke Radfahrer aufgefahren. Die Radzeit betrug 2:31,31 und ich war auf den 78. Kat. Rang hervor gefahren. Damit war ich eine halbe Minute schneller als Van Vlerken und knapp 3m als Spirig.

Der zweite Wechsel ging mittelmässig.

Der Lauf begann gut. Die ersten 2km ging ich locker an. Dann erhöhte ich die Pace auf 4,00 bis 4,05, was beim Rückenwind, deutlich leichter ging. Bei Gegenwind war ich etwa bei 4,10. Die Stimmung im Zielbereich, wo man nach der ersten Runde vorbeikam war bomenmässig. In der zweiten Runde waren die Beine schon etwas schwerer. Ich versuchte gut in mich hineinzuhorchen, was mir gut gelang. Die Halbmarathonzeit betrug 1:23,52 (war etwas zu kurz 20,36km) und ich konnte mich auf den 46. Kategorienrang hervorarbeiten. Endlich hatte ich bei einem längeren Triathlon, keine Magenprobleme, da ich die Trinkmenge und Energiemenge beim Lauf deutlich reduzierte, Mein Laufmotor scheint einfach ökonomisch zu laufen. Endzeit 4:43,54 und somit war ich auf dem 210 Gesamtrang klassiert.

Bei der Siegerehrung gab es zwei Schweizer Podestplätze mit dem zweiten Rang von Nicola Spirig und dem dritten Rang von Jan van Berkel.

Am Montag ging dann die Reise zurück in die Schweiz.