28.08.2011 Ofenpass-Stilfserjoch-Umbrailpass

Kurz nach dem Triathlon in Baldegg hatte ich meinen kleinen Zeh an einer Treppenstufe angeschlagen, was stark schmerzte. So konnte ich nicht an meinem Heimtriathlon in Schwyz und zur Titelverteidigung bei der Clubmeisterschaft in Uster antretten. Ich habe mir dafür eine unvergessliche Tour auf das Stifserjoch gegönnt. An einem wunderschönen Spätsommertag, wo es am Vortag noch leicht geschneit hat auf höheren Lagen, reiste ich mit dem Auto ins schöne Engadin. Keine Wolken war am Himmel zu sehen und die Temperaturen waren optimal. Auf dem Ofenpass (2149m) starte ich die Tour Richtung Santa Maria und Prad. Bei der Abfahrt hatte ich schön mit dem Gegenwind zu kämpfen. Nach Übertritt der Grenze nach Italien war ich im wunderschönen Südtirol. Mir gefiehl es hier sehr gut, eine tolle atemberaubende Landschaft.

Ofenpass 2149m über Meer

Einfach wunderbare Sicht im Südtirol.

Der Tageshöhepunkt war von Prad die Strecke auf's Stilferjoch, wo 24.6km und 1844 Höhenmeter warteten. Die Strecke war wunderschön und sehenswert mit grossen Berggipfeln im Hintergrund. Das Wetter lies es zu mit hinaufglitzten 3/4 Hosen und Kurzarmtrikot hinaufzufahren. Oben angekommen genoss ich die Aussicht oben auf dem Stilfserjoch, wo grosser Betrieb herrschte.

Stilfserjoch

Mein Velo mit Blick hinunter ins Tal.

Dann gings auf die Abfahrt, wo ich mich schön verpackte mit Handschuhen Halswärmer und Jacke. Wo ich auch froh war, denn es war frisch und der Wind blies noch.
Nach einem kurzen Stück (250m weiter unten) zweigte ich zum Umbrailpass.

Vom Umbrailpass mit Blick Richtung Stilfserjoch

Umbrailpass

Beim Umbrailpass war noch ein 1.6km langes Naturstrassenstück, doch dies war ohne Probleme zum fahren. Die Strasse war vom Verkehr sehr ruhig, was ich bei Abfahrten auch schätze. Der untere Teil war dann noch recht kurvig und abwechslungsreich hinunter nach Santa Maria.

Von dort fuhr ich dann wieder hinauf auf den Ofenpass (13.5km und 774 Höhenmeter). Nach einem flachen Anstieg ging es am Schluss noch ein paar Serpentinen hinauf. Bevor dann im Restaurant auf der Passhöhe ein feines Essen und ein Flirt mit der Serviertochter wartete.

Ich habe mir noch ein Fahrradhalter für das Auto angefertigt.
Hier gibt es noch ein paar Fotos dazu.