13.02.2013 Trainingscamp in Portugal

Über die Fasnachtstage vom 9. Februar bis 12. Februar reiste ich nach Lissabon um ein kurzes Trainingscamp zu machen. Ich habe mich eine Woche davor entschlossen, da die Temperaturen im Minusbereich waren in der Schweiz.
Schwerpunkt lag beim Fahrradfahren.
Am Samstag schneite es nochmals kräftig. Der Flug ging um 6:15 Uhr los. So war ich um 8:05 in Lissabon gut angekommen.
Die Sonne scheinte und es waren angenehme Temperaturen. Nachdem ich mein Fahrrad zusammengebaut hatte ging es auf eine erste Tour.
Der Stadtverkehr war noch hektisch und die Strassen hatten viele Schlaglöcher.
Raus aus der Stadt konnte ich die Fahrt dann geniessen. Entlang an der Küste ging es in die Nähe vom östlichsten Punkt des europäischen Festlandes.

Sicht auf den östlichsten Punk vom europäischen Festland

Je weiter ich noch Norden fuhr, um so schöner wurde die Landschaft. Die Farbe der Natur war viel intensiver als in der Schweiz. Im Wald duftete es wunderbar.

Sitra Gebirge

Dort war man schon im Sitra Gebirge. Eine tolle Gegend. Bei der Heimfahrt hatte es ein bisschen mehr Verkehr. Zurück in Lissabon fuhr ich noch ein bisschen herum, mit meiner Strassenkarte (nicht alle Strassen angeschrieben) hatte ich etwas Probleme, den Weg zum Hotel zu finden. Im Hotel hatte es noch einen kurzen Pool (10m) wo ich noch etwas schwimmen konnte.

Am nächsten Tag absolvierte ich 180km. Ich fuhr in eine andere Richtung. Zuerst nach Villa Franca de Xira. Und dann weiter auf der N10 weiter. Diese Hauptstrasse war sehr verkehrsarm. Einmal fuhr fast 30km bis ich ins nächste kleine Dorf kam. Die Zeit verging sehr schnell. Auf dem Rückweg kam ich ca. 1 Stunde in den Regen. Doch dies machte meiner Stimmung keinen Abruch. In Lissabon stieg ich in der Nähe von der Küste in die Strassenbahn, wo ich dann leichter das Hotel finden konnte.

Am Montag nahm ich die Bahn und fuhr nach Pragal. Dort fuhr ich zum Naturpark Caparica und konnte gut die Natur geniessen.


Naturpark Caparica

Hier merkte ich in der zweiten Hälfte schon etwas Müdigkeit. Es kamen nochmals gut 5 Stunden Rad im Trainingstagebuch dazu. Zurück in Pragal fing es an zu regnen. Da hatte ich nochmals Glück gehabt. In der Bahn hatte ich immer wieder Fans von meinem Fahrrad angetroffen und hatte so ein bisschen Gesprächsstoff. Zurück im Hotel machte ich noch einen coupierten Lauf von einer halben Stunde.

Am Dienstag ging ich nochmals etwas schwimmen. Am Mittag ging es dann zurück in die Schweiz, wo ich noch den Abschluss der Fasnacht/Karneval erleben durfte.